Das Fest in Bildern
| Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen. |
Ansprache der Schulleiterin
Liebe Geburtstagsgäste! Liebe Schulgemeinde heute und früher!
Ich begrüße Euch und Sie alle ganz herzlich im Namen der Schulleitung und des Kollegiums zu unserer 40 Jahr-Feier! Zunächst soll ich herzliche Grüße ausrichten von unserer Dezernentin bei der Bezirksregierung in Arnsberg. Sie hatte fest zugesagt zu kommen, ist aber leider durch einen plötzlichen Krankheitsfall in der Familie heute verhindert.
Ich begrüße alle, die unsere Arbeit ermöglichen und begleiten, den Kindern eine möglichst gute Bildung und Erziehung zukommen zulassen: zuallererst unseren Schulträger, in Person unseres Bürgermeisters, Herrn Emde.
Ich begrüße auch alle anderen Vertreter der Stadt, der Verwaltung und der politischen Parteien. Wir sind als Schule so froh und dankbar, dass die Gesamtschule in unserer Stadt kein Zankapfel politischen Parteienstreites war und ist. Es geht wirklich – auch angesichts knapper Kassen- allen gemeinsam um das Wohl der Schüler und Schülerinnen. Dieses gemeinsame Bemühen zeigt sich auch immer wieder im Schul -und Kulturausschuss der Stadt Kierspe unter der Leitung unseres ehemaligen Schülers Clemens Wieland. Und dieses Interesse eint uns mit allen anderen Schulen in Kierspe und Meinerzhagen, deren Vertreter und Vertreterinnen ich hier gerne begrüße und auch unsere Wertschätzung für ihre Arbeit ausdrücken möchte.
Und ganz herzlich begrüße ich auch die Schulleiter unserer Nachbarschulen in Lüdenscheid, Herrn Michael Lohr von der Gesamtschule und als ehemaligen Schüler unserer Schule und heutigen Leiter des Zeppelin-Gymnasiums Lüdenscheid Herrn Dr. Stefan Werth.
Als wir uns neulich auf einer Schulleitertagung trafen, hast du , lieber Stefan, mir versichert, wie wichtig für dich das Lernen in der Gesamtschule gewesen ist- so etwas hört man von einem Direktor eines Gymnasiums natürlich gerne.
Ich freue mich, dass viele unserer Kooperationspartner und Sponsoren heute mit uns feiern. Ich begrüße die Vertreter der Kirchengemeinden und möchte mich einmal ausdrücklich dafür bedanken, dass wir häufig, z.B. in der Projektwoche, ihre Räumlichkeiten mitbenutzen dürfen. Ohne die Unterstützung der ev. Gemeinde wäre unser Theaterprojekt und die Revue, die wir heute Nachmittag sehen durften, im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen- vielen Dank , dass wir ins Gemeindezentrum ausweichen durften!
Dass heute 3 Bläserklassen an unserer Schule, 90 Jungen und Mädchen, hier uns mit ihrer Musik erfreuen können, verdanken wir nicht nur engagierten Kolleginnen und Kollegen sowie den Eltern der Kinder, sondern auch unserem Hauptsponsor, der uns mit großzügigen Finanzspritzen, u.a. für den Kauf der Instrumente unterstützt hat . Sehr verehrter Herr Kappius, nehmen Sie bitte unseren Dank dafür mit.
So könnte ich noch viele aufzählen aus Wirtschaft und Gesellschaft, die uns auf vielfältige Weise unterstützen- die Volksbank mit verschiedensten Projekten, Kiersper Firmen, mit denen wir intensiv zusammen arbeiten, den Rotary Club und die Volkshochschule, Sportvereinen und viele mehr. Und natürlich danken wir allen Eltern, die z.T. schon über viele Jahre, in unserem Förderverein, im Mensaverein und an vielen Stellen ehrenamtlich mitarbeiten. Verzeihen Sie mir bitte, dass ich Sie nicht alle beim Namen nenne- dann wäre die vereinbarte Redezeit bereits erschöpft.
Wir freuen uns natürlich über die vielen Weggefährten der vergangenen 40 Jahre aus allen Bereichen:
Die ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, die Vertreter der Verwaltung der Stadt oder der Politik, die die Schule mitgetragen haben, das sog. nicht – pädagogische Personal in der Schule. Jeder einzelne ist und war wichtig, damit Schule gelingt.
Stellvertretend für alle, die diese Schule viele Jahre lang geprägt haben, und zwar an vorderster Stelle, möchte ich meine Vorgänger in der Schulleitung, Martin Koenen und seine Frau Irmtrud sowie und Fritz Schmid und seine Frau und unsere langjährige Kollegin und Stufenleiterin Karin Schmid – Essing begrüßen .
Viele von euch Ehemaligen waren echte Säulen des Gesamtschulbaus, einige haben nach Jahren der Aufbauarbeit hier an anderen Gesamtschulen Verantwortung übernommen als Schulleitungsmitglieder bzw. Schulleiter. Andere hat es in die Politik verschlagen. Wieder andere haben an anderen Schulen den pädagogischen Traum der Gesamtschule weiter getragen.
Etliche sind heute schon im wohlverdienten Ruhestand - wir freuen uns über jeden, der heute mit uns feiert.
Alles Neue fängt immer damit an, dass Menschen eine Vision haben, dass in ihren Herzen ein Traum lebt.
Martin Luther King formulierte 1963: I have a dream – ich habe einen Traum.
Er stellte fest: unsere Verfassung sagt: Alle Menschen sind gleich erschaffen. Aber, wie sieht die Realität aus? Es gab – entgegen der Verfassung - gravierende Unterschiede in den Lebenschancen der Menschen – und er setzt dagegen:
Ich habe einen Traum, dass eines Tages ...die Söhne früherer Sklaven und die Söhne früherer Sklavenhalter miteinander am Tisch der Brüderlichkeit sitzen können.... (Frauen und Töchter auch!)
Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilt. Ich habe einen Traum, heute!“
Hätte er zu träumen gewagt, dass ein halbes Jahrhundert später ein Farbiger Präsident der USA sein würde?
Aber damit ist der Traum noch nicht zu Ende geträumt, der Traum von Freiheit und sozialer Gerechtigkeit, von Brüderlichkeit oder Solidarität.
Auch wir träumten diesen Traum, die jungen Lehrerinnen und Lehrer, die sich Ende der 60er aufmachten. Wir wollten mehr Chancengleichheit, genauer gesagt Chancengerechtigkeit für alle Kinder in unserem Land. Hier ging es weniger um Sklaven und Sklavenhalter, auch noch nicht so sehr die Hautfarbe,– zumindest damals, sondern um die soziale Herkunft.
Wir wollten, dass jedes Kind, egal aus welchem Elternhaus, ob arm, ob wohlhabend, ob Arbeiter, Handwerker oder Bildungsbürgertum, die gleichen Chancen bekommt.
Wir glaubten an die Wichtigkeit der Bildung für die Lebenschancen und Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen. Wir hielten es schon damals für verfrüht, dass Kinder nach dem 4. Schuljahr getrennt werden in verschiedene Bildungsgänge und damit Berufs- und Aufstiegschancen schon im Alter von 10 Jahren vor gespurt werden.
Wir glaubten, dass es für Menschen generell, aber gerade auch für Kinder gut sei, anderen Menschen aus anderen sozialen Hintergründen im Alltag zu begegnen, mit ihnen zu leben und zu lernen, dass aus Verständnis Akzeptanz würde –
Miteinander leben, ein Bollwerk gegen Vorurteile, ein aktiver Beitrag zum friedlichen Miteinanderleben.
Wir glaubten, dass es wichtig ist, dass Kinder nicht nur Kopfarbeit in der Schule leisten, sondern zusammen leben, Spaß haben,Freizeit verbringen, kreativ sind, wie wir es heute hier erleben dürfen,kurz dass die Schule ein Lebensraum ist.
Für diesen Traum sind wir als junge Lehrerinnen und Lehrer aus vielen Ecken Deutschlands an eine der 7 ersten Gesamtschulen - nach Kierspe gekommen – Kierspe, ein Ort, den viele von uns zuvor nicht einmal auf der Landkarte besucht hatten.
Wir stürzten uns in das Abenteuer Bildungsreform – zusammen mit einer ganzen Stadt.
Wir sind dankbar, dass die Verantwortlichen in der Stadt damals, aber auch die Eltern, den Mut zu diesem Experiment hatten und dass sie es gemeinsam trugen.
Wir unterrichteten in Baracken, liebevoll Zwergenparadies genannt, lebten jahrelang auf einer Großbaustelle.
Unser großes Plus: wir fühlten uns gemeinsam verantwortlich, hatten den Teamgeist der Pioniere – zusammen können wir etwas Großes bewirken – lange bevor andere es formulierten, galt für uns: we can do it. Yes, we can. Kein Schulbuch war gut genug- unsere Arbeitsblätter waren immer besser. Ungezählte Stunden verbrachten wir in heißen Diskussionen in Fachteamsitzungen, im Pädagogischen Ausschuss, didaktischen Ausschuss und wie sie alle hießen. Wir kannten das Wort corperate identity noch nicht, aber wir identifizierten uns total mit unserer Schule.
Der Funke sprang über. Immer mehr wurde die Schule in Kierspe und Umgebung akzeptiert.
Träume müssen verwirklicht werden, sonst nützen sie nichts. Und die Verwirklichung kostet – Gott sei Dank nicht immer das Leben- wie Martin Luther King – aber Kraft, Arbeit, Anstrengung, viel Lebenszeit.
In diesem Zusammenhang möchte ich allen danken, die jemals hier an dieser Schule mitgearbeitet haben und auch allen, die zu der Gestaltung dieses Festes beigetragen haben. Da sind viele fleißige Menschen vor und hinter den Kulissen am Werke gewesen, einige stehen im Rampenlicht, die Theaterleute , die Musiker – wie viel Zeit ist in die Konzeption, die Proben gegangen, und das unter den erschwerten Bedingungen, dass sie das PZ erst ab dieser Woche Dienstag betreten durften. Vielen Dank, dass ihr es gewagt und verwirklicht habt!!! Andere nimmt man nicht wahr, weil ihre Arbeit getan ist, wenn die Gäste kommen, aber auch euch vielen Dank.
Allen Genannten und Nichtgenannten gilt: nur wo viele Köpfe, Hände, Herzen zusammenarbeiten, viele Füße notwendige Wege laufen – nur da gelingt es. Letzteres wird sicher heute Abend besonders für die Oberstufenschülerinnen und Schüler und ihre das Oberstufenteam gelten- sie werden uns bis in die Morgenstunden mit ihrem Getränkeservice betreuen.
40 Jahre Gesamtschule Kierspe - hat es sich gelohnt - ?
Ich sage - nach 35 Jahren Gesamtschule eigener Erfahrung: Jaaa!!!!
Wir freuen uns, dass wir vielen Tausenden von jungen Menschen in den vergangenen Jahrzehnten eine gute Startbahn ins Leben ermöglichen konnten.
Wir freuten uns mit jedem, der einen Schulabschluss gemacht hat, und besonders mit denen, denen niemand im 4. Schuljahr einen mittleren Abschluss oder gar ein Abitur zugetraut hätte.
Wir erinnern uns an viele Kinder, denen sehr bewusst war, dass ihre Eltern sie auf kein Gymnasium, auf keine Realschule geschickt hätten, bildungsferne Familien, in denen nie jemand auf eine weiterführende Schule gegangen war, die Gesamtschule war ihre Chance. Manche Gesichter habe ich noch vor Augen!
Wir erinnern uns an all die Späterentwickler, die erst in und jenseits der Pubertät ihre volle Leistungsstärke entfaltet haben, all die, denen die Zuwendung in der Schule, die vielen Gespräche zwischendurch, für die eine Ganztagsschule den Raum schafft , den nötigen Motivationsschub, die Stärkung des Selbstvertrauens gegeben hat,all das soziale und kreative Miteinander, das eine vielseitige Förderung der Persönlichkeit möglich machte.
Sollen wir wirklich an uns und dem System Gesamtschule zweifeln, wenn im Zentralabitur im Landesdurchschnitt die Gymnasien um 0,2 Noten vor den Gesamtschulen liegen? Können wir nicht vielmehr selbstbewusst und voller Freude sagen: bei einem Migrantenanteil von 40% und einem geringen Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Gymnasialprognose in Jahrgang 5 ist es absolut erstaunlich, wie viele Kinder, auch Migrantenkinder, bei uns zu höheren Abschlüssen gefördert werden und in den zentralen Abschlussprüfungen ihr Können beweisen! Schließlich haben wir eine ganz andere Schülerklientel!
Wir sehen und sahen eine größere Chancengerechtigkeit vor unseren Augen vielfach verwirklicht. Und wir waren und sind glücklich darüber!
Und heute?? Wir träumen immer noch!
Bereits die PISA - Studien hatten belegt, dass die Wahrscheinlichkeit eines Gymnasialbesuchs für ein Akademikerkind in Deutschland knapp 7 mal so hoch ist wie jene eines Facharbeiterkindes. Ja selbst bei gleicher individueller Lese- und Mathematikkompetenz betrug dieses Verhältnis noch 4 zu 1.
Sogar der Menschenrechtsrat der UNO rügte die Chancenungleichheit für Migranten und Kinder aus ärmeren Verhältnissen und Nicht-Akademikerfamilien im deutschen Bildungssystem.
Wir träumen immer noch,
dass das Ziel der ganzheitlichen Förderung,
der späten Differenzierung in verschiedene Bildungswege,
der sozialen Chancengerechtigkeit,
die Wichtigkeit der Bildung für jedes Kind, egal aus welchem sozialen und kulturellen Hintergrund es kommt–
dass dieses Ziel, dass diese Werte, nicht nur in Talk shows und Reden beschworen wird.
Vieles davon ist heute bewusster geworden, manches ist auf dem Weg, auch in anderen Systemen.
Aber erst, wenn die Chancengerechtigkeit in ganz Deutschland verwirklicht ist-
erst dann ist unser Traum Wirklichkeit geworden.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
40 Jahre – ein Grund dankbar zurückzuschauen
40 Jahre - kein Grund sich zurückzulehnen,
40 Jahre - keine Zeit für eine midlife – crisis,
40 Jahre heißt, der nächsten Generation den Traum weiterzugeben,
40 Jahre heißt mit neuem Schwung nach vorne schauen und zu arbeiten, bis das Ziel erreicht ist.
Heute machen wir einen Zwischenstopp!
Heute feiern wir. Alle zusammen, alle, die zum Wohle der Kinder arbeiten, für eine optimale Gestaltung ihrer Gegenwart als Investition in ihre – und unsere – Zukunft.
Ich wünsche uns allen,
dass wir das Programm genießen können, das die gegenwärtige und zum Teil auch frühere große Schulfamilie zusammengestellt hat.
Und nachher wird noch viel Raum und Zeit sein zum gemütlichen Wiedersehen feiern – mit Musik, Tanz, Getränken und viel Spaß.
Karl – Heinz Kraus, einer der Lehrer, der fast von Beginn an Lehrer an dieser Schule war und bestimmt vielen noch bekannt ist, wird heute durch das Programm führen. Eigentlich dürfte er ja seinen wohlverdienten Ruhestand genießen. Aber in alter Verbundenheit hat er nicht nur ein eigenes Projekt in der letzten Projektwoche geleitet, sondern stellt sich uns auch heute Abend mit seiner langjährigen Erfahrung, seinem Charme und seinem Humor zur Verfügung. Vielen Dank, Karl-Heinz!
Ich wünsche euch, Ihnen, uns allen viel Freude und ein paar Stunden, die uns hoffentlich in guter Erinnerung bleiben.
40 Jahre Theatertradition
Sie müssen Ihren Flash-Player aktualisieren.
Melodie erkannt?
Wer die Aufführung gesehen hat, der war beeindruckt: 40 Jahre Theatertradition in Spielszenen und mit Musik auf die Bühne zu bringen, ist nicht einfach. Doch das Theaterprojekt hat die schwierige Aufgabe gemeistert. Szenen, Lieder aus den unteschiedlichsten Jahren wurden zu einem Stück vereint. Schuspielkunst, Spielfreude und fesselnde Lieder machten das Stück zum lebendigen Theater. Das Schulorchester fügte sich sensibel in das Ganze ein. Viele Ehmalige erkannten sicherlich die eine Melodie oder die andere Szene wieder.
Charakteristik des Gesamtschul-Kollegiums
Würzig-bissiger Vortrag des Oberstufenleiters gemäß Auftrag aus Arnsberg. Hier noch einmal zum Nachlesen:
Tut mir leid Kinder, Stau auf der Sauerlandlinie. So legt bitte Eure Stifte beiseite, ich kontrolliere gleich Eire Aufgaben, aber jetzt halte ich erst mal einen Lehrervortrag. Passt auf und hört gut zu. Das ist der klassische Einstieg in eine Unterrichtsstunde mit progressiven Elementen des kooperativen Lernens.
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Gäste, liebe Prominenz!
ich bin durch einen Zufall in den Besitz sehr interessanter Dokumente gekommen, ich verfüge über etwa 400 Fotos von nahezu allen Kolleginnen und Kollegen, die in den 40 Jahren an der Gesamtschule Kierspe gearbeitet haben. Dokumente von Ausdruckskraft, von Engagement, von Schönheit und Vergänglichkeit, von verzweifelten Versuchen sein Äußeres dem Mainstream anzupassen, vom Älter werden, von zunehmender Reife und Weisheit und Abgeklärtheit, ein richtiger historischer Schatz also, eine wahre Wundertüte. Und nun bin ich gebeten worden, anhand der Fotos eine Bestands-aufnahme und Charakterisierung des Kollegiums der Gesamtschule Kierspe zu erstellen. Eine wahnwitzige Aufgabe, wie soll man einen Haufen von ungefähr 250 extremsten Individualisten, die sich über einen Zeitraum von 40 Jahren verteilen, beschreiben, ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede in 15 Minuten ohne Verletzungen, aber bitte schön mit Humor und Biss, in einen digitalen Vortrag packen. Unmöglich.
Bei den Gemeinsamkeiten geht das ja noch, denn es gibt nicht sehr viele. Also fangen wir damit an, das Weitere wird sich vielleicht ergeben.
Ich habe im Urlaub ein Bild gefunden, welches eine fundamentale Gemeinsamkeit aller Kolleginnen und Kollegen dokumentiert: Dieses Kollegium hat eins gemeinsam, es litt und leidet vom ersten Tag seines Bestehens an unter dem A 45 Virus, der am Besten mit diesem Scherenschnitt versinnbildlicht ist.
Dieser Virus verfügt über sehr merkwürdige Eigenschaften und ist nicht heilbar. Er tritt zyklisch auf und zwar immer jeweils in der letzten Stunde vor den Herbst-, den Weihnachts-, den Oster-, und ganz besonders schlimm vor den Sommerferien. Die Symptome treten bereits am Vorabend bei allen Kolleginnen und Kollegen in Form hektischer Aktivitäten zu Hause auf, der eigentliche Ausbruch erfolgt dann meist erst am nächsten Tag nach der 3. Stunde. Ein unwiderstehlicher Drang zur A 45, ob dann in Richtung Norden oder Süden, es ist egal, Hauptsache weg. Das Merkwürdige an diesem Virus ist, er hinterlässt immer erholte, zufriedene Kolleginnen und Kollegen und es bedarf keinerlei medizinischer oder medikamentöser Therapie oder Nachbehandlung.
Das ist eine der wenigen Gemeinsamkeiten dieses Kollegiums, viel interessanter sind natürlich die Unterschiede und Eigentümlichkeiten. Ich habe mich auf einige wenige, sehr markante Fachgruppen konzentriert.
Die mit Abstand interessanteste Fachgruppe ist ohne Zweifel die Fachgruppe Sport. Sie ist die wohl innovativste und kreativste Fachgruppe der Gesamtschule Kierspe, denn die KollegInnen sind die Einzigen, die es in 40 Jahren geschafft haben, wo nach sich jede Fachgruppe sehnt, sie haben komplett neue Fachräume erhalten. Die KollegInnen waren immer sehr engagiert, sie waren mit Feuereifer dabei Innovationen umzusetzen. Sie sind mit Feuer und Flamme bei ihrer Arbeit und diese Liebe zur Wärme, zum Feuer hat eines Tages dazu geführt, dass sich das Schicksal für ihr Anliegen sprichwörtlich erwärmte und ihnen eine komplett neue Halle schenkte.
Das Gleiche hat die Fachgruppe NW mit dem anderen Element Wasser versucht, aber sie sind kläglich gescheitert und sie haben bis heute keine neuen Fachräume. Es fehlten halt die zündenden Ideen.
Die Fachgruppe NW hat ein hoch interessantes Schicksal. In den Zeiten als Frau noch lila Latzhosen trug, die Bücher „Häutungen“ von Verena Stephan und „die Scham ist vorbei“ von Anja Meulenbelt zur Pflichtlektüre jeder engagierten Kollegin gehörten, war dieser Stützpunkt die Ausgeburt sündigen, sexistischen, männlich, chauvinistischen, dominanten Treibens und Denkens und es war zutiefst verpönt diesen chauvinistischen Sündenpfuhl überhaupt zu betreten. Natürlich ließen es sich dieselben Kolleginnen nicht nehmen die legendären Karnevalsfeten, die diese Fachgruppe immer organisiert hat, zu besuchen, aber das war dann halt Karneval. Heute im Zeitalter der literarischen Feuchtgebiete ist diese Fachgruppe voll rehabilitiert und keiner meidet mehr den Stützpunkt, ganz im Gegenteil, er ist heute noch einer der wenigen Stützpunkte, der die klassische Atmosphäre Gesamtschule verkörpert. Was lehrt uns die Geschichte der Fachgruppe NW: 1. die KollegInnen der Gesamtschule Kierspe haben in den 40 Jahren keinen Mainstream ausgelassen, aber auch gar keinen. Und zweitens, und das zeigt die Stärke dieser Fachgruppe, gegen ein absolutes Zerrbild reagiert Frau / Mann am Besten immer mit Gelassenheit, die Zeit wird’s schon richten.
Eine sehr engagierte Fachgruppe ist auch immer die Fachgruppe Technik gewesen, nur fanden die Anstrengungen dieser Fachgruppe nie die entsprechende Würdigung. Diese Fachgruppe arbeitet seit Jahren an einem hoch interessanten Projekt und einer zukunftsweisenden Fragestellung: Die Kernfrage dieses Forschungsprojektes lautet: Lässt sich Tabak in Energie umwandeln? Diese Kolleginnen und Kollegen lassen keine Minute, keine Pause vergehen, um sich mit dieser hoch wissenschaftlichen Frage auseinanderzusetzen, schon wenige Minuten vor Stundenschluss fiebern sie mit zittrigen Händen dem Projekt entgegen. Wenige Sekunden nach dem erlösenden Gong rauchen dann die Köpfe, es wird heftig diskutiert und experimentiert. Und was passiert dann? Dann kommt der stellvertretende Schulleiter hereingeplatzt und stört die Forschungsarbeiten mit dem Hinweis auf den CO2 - Ausstoß und verweist auf die rechtlichen Rahmenbedingungen eines solchen Forschungsprojektes. Mit solchen Hinweisen kann NRW nie ein Zentrum von Innovation und Forschung werden.
Ich möchte nur noch eine Fachgruppe würdigen, die Fachgruppe Englisch. Sie ist für mich die angenehmste Erscheinung dieser Schule überhaupt. Egal was kommt, ob es nun Binnendifferenzierung, Ab-, Aus- oder Einsetzung der Differenzierung ist, es Individuelles Fördern oder kooperatives Lernen heißt, die Fachgruppe Englisch gibt auf alle pädagogisch, didaktischen Herausforderungen eine drei gestufte Antwort, in Englisch natürlich:
Don`t worry, be happy,
Let it be,
I did it my way.
Es kann kommen was will, die Fachgruppe hält sich an diese Lebensweisheiten. Schulleiter / Schulleiterinnen kommen und gehen auch wieder, auch die ministerialen, pädagogischen und didaktischen Konzepte sind vergänglich, nur Englisch sprechen, dass muss jeder. Typisch britisch und der „Prinz Charles“ der Gesamtschule Kierspe ist Dieter Wermeckes, er versinnbildlicht diese typisch britische Mentalität für mich am eindrucksvollsten.
Ich komme nun zu einer der elementarsten Erscheinungen der Gesamtschule Kierspe: Die Lehrerkonferenz. Sie ist und war immer ein Erlebnis der besonderen Art und nach jeder Einladung fiebert das Kollegium diesem Ereignis entgegen. Ich habe mich seit Jahren darum bemüht von der Bezirksregierung in Arnsberg die Life-Übertragungsrechte zu bekommen, es wurde mir nie gestattet. Mit dieser Mischung aus „Wetten dass“, „Big Brother“, „Barbara Salesch“ und „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ würde ich auch ohne eine Michelle Hunziker mit tiefem Dekoltée Einschaltquoten erreichen, die weit über denen der deutschen Fußballnationalmannschaft liegen.
Jede Schülerin / jeder Schüler eines Deutsch - LKs kann hier nahezu alle literarischen Ausdrucksformen studieren: Die Komödie, dir Tragödie, jegliche Form von absurdem Theater, den Monolog und Dialog mit anschließenden wochenlangen hoch literarischen Briefwechseln, ganz selten die Kurzgeschichte. Das Interessante ist, dass trotz eines Programms keiner weiß, was da auf einen zukommt. Absolut unberechenbar und alle Theorien von Spannungsbögen und theatralischem Aufbau gelten nicht. Eine absolut langweilige, friedliche Inszenierung kann auf einmal dann im Schlussakt, „Anfragen und Mitteilungen“, urplötzlich zu einem explosiven Drama werden, man weiß es nie.
Rollentheorie und Gruppensoziologie lassen sich hier bis ins Detail erforschen. Es gibt zugewiesene Rollen, die Schulleitung, es gibt selbsternannte Rollen, die unbeugsame Nonkonformistin oder die Rolle der Kassandra. Zu jeder Rolle gibt es eine Komplementärrolle, die Konformisten gegen Nonkonformisten, die Realisten gegen die Idealisten, die Herrschenden, sprich Schulleitung, gegen die Unterdrückten, sprich Lehrer. Einfach wunderbar.
Zwei Elemente, die bei fast jeder Konferenz auftauchen, möchte ich kurz beschreiben:Das eine ist das finale, rhetorische Paradoxon, es wird meistens von speziell dafür ausgebildeten Mitgliedern der Schulleitung verwendet. Es wird wie folgt eingeleitet: „Ich komme zum Schluss, nur noch einen Satz.“ Dann folgen aber 25 Sätze mit der inhaltlichen Aussagekraft einer Rede von Guido Westerwelle vor dem Verband der deutschen Holzfäller zu dem Thema „Abbau der Staatsschulden.“ Dieses Stilmittel ist das beste Mittel den kollektiven Bluthochdruck aller an der Konferenz Beteiligten in ein absolut ungesundes Maß zu steigern. Liebe Frau Schulz, sollten sie je in einer Revision diesen Satz hören, verweigern sie der Kollegin / dem Kollegen die Beförderung.Das zweite Element kommt in der Regel aus dem Kollegium, wird meistens unter dem Tagesordnungspunkt „Anfragen und Mitteilungen“ etwa um 15.58 Uhr eingebracht und ich bezeichne dieses Stilmittel als die rhetorische, substanzlose Plattformfrage. Sie wird meistens mit der stilvollen Floskel eingeleitet: „Ich habe gehört!“ oder „Stimmt das?“ „Könnte es sein, dass?“. Für den weiteren Verlauf der Frage, gibt es keine Regel, aber sie könnte wie folgt lauten: „Könnte es sein, dass die Sommerferien zwei Tage länger dauern würden, wenn in der letzten Ferienwoche die Konferenztage am Donnerstag und Freitag ausfallen würden?“ Eine Antwort erwartet keiner, deshalb wurde sie auch nicht gestellt. Nein, Sinn dieser genialen Rhetorik ist die Herstellung eines Forums, welches Frau / Mann braucht, um den ganzen Frust über die Schulleitung zum Ausdruck zu bringen. Sollte diese Frage dann nicht ausgereicht haben, um die Konferenz zum Climax zu führen, dann folgt der Verweis auf die Autoritäten: das können berühmte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sein, ganz beliebt sind auch Hinweise auf die Grund- und Menschenrechte und eine Belehrung über das Wesen der Demokratie und zu guter Letzt, wenn alles nicht hilft und man kriegt die Stimmung nicht zum Kochen, dann muss der arme Jesus mit der Bergpredigt daran glauben. Der ultimative Match-Point dieser Strategie kommt aber erst jetzt, wenn der Hauptprotagonist dann um 8 Minuten nach vier sich mit folgendem Satz zu Wort meldet: „Wir haben jetzt bereits 16.08 Uhr und ich mache die Schulleitung darauf aufmerksam, dass die Konferenz bereits vor 8 Minuten beendet sein sollte!“ Für einen solchen Redebeitrag braucht man ein ganzes Wochenende um sich davon zu erholen.
Verlassen wir die Lehrerkonferenz und kommen wir zur Schulleitung. Ein hoch brisantes Thema, ich werde die nötige Vorsicht walten lassen, aber einige Sätze muss ich dazu sagen. Ich beschränke mich auf 3 kurze Statements:
Wer sich einmal genau mit den Fotos befasst, stellt fest, dass die Gesamtschule Kierspe eine Brutstätte für Schulleitungsmitglieder war und ist. Hier muss ein spezieller Virus vorliegen, nach meiner Rechnung haben sich allein 38 KollegInnen für eine solche Aufgabe beworben und sie dann auch ausgeübt. Nur mal einen vorsichtigen Hinweis an die Bezirksregierung in Arnsberg. Mit jedem Fortgang einer Kollegin / eines Kollegen hat die Gesamtschule Kierspe geblutet, es war für uns immer ein Verlust. Das System Gesamtschule als Ganzes hat dadurch natürlich gewonnen, aber könnten wir nicht in Zukunft, so für die nächsten 10 Jahre einen Sonderbonus „Schulleitung“ in Form von zwei zusätzlichen Planstellen pro Jahr erhalten? Sehen sie Frau Schulz, auch ich beherrsche das Stilmittel der rhetorischen, substanzlosen Plattformfrage.Schulleiterinnen / Schulleiter sind auch nur Menschen und sie sind beschränkt. Gut ist, wenn Frau / Mann seine eigene Beschränktheit einzuschätzen weiß. Denn keiner, der in der Schulleitung arbeitet, kommt ohne organisatorische und praktische Festplatte in sehr individueller, menschlicher Form aus. Und hier hat und hatte die Gesamtschule Kierspe immer eine Festplatte von allerhöchster Qualität. Ich meine diese Festplatte. Es können 25 Kolleginnen und Kollegen fehlen, das kann die Schule verkraften, aber nehmen sie ein Modul aus dieser Festplatte heraus, dann ist das System schon kurz vor dem Absturz, aber 2 Module, da löst ein geschickter Schulleiter ganz ungewollt einen Feueralarm aus und schickt alle nach Hause, denn dann läuft hier gar nichts mehr. Jedes Schulleitungsmitglied ist gut beraten, diese sehr menschliche Festplatte sorgfältig und liebevoll zu pflegen und jedem Modul ein echtes Dankeschön zu widmen.Jede Kiersper Schulleiterin, jeder Schulleiter erlebten während der Amtszeit ein individuelles Drama, das Drama von eigener Vision und verordnetem Traumata. Jeder hatte zu Beginn eine Vision von Gesamtschule, jeder trat mit Engagement an. Und dann aber folgte das verordnete Traumata. Dieses Traumata hat sehr viele, unterschiedliche Namen, es kann heißen: Individualisierung, Qualitätsanalyse, Schulprogramm, Binnen- und Außendifferenzierung, Gehäusetradition oder Schulprofil. Und jetzt beginnt der Kampf zwischen Vision und Traumata. Mit jeder täglichen Weitergabe des Traumata machte sich im Kollegium ein besonderer Virus breit. Der Virus der selektiven Schwerhörigkeit bis hin zur Taubheit, verbunden mit einer schleichenden Immunisierung. Kurz vor der Pensionierung stehen sich dann ein(e) entweder frustrierte(r) oder abgeklärte(r) Schulleiterin / Schulleiter und ein knurriges, fast taubes Kollegium gegenüber. Vielleicht haben wir KollegInnen da ja auch alle einen Fehler gemacht. Jede / jeder, die / der in Kierspe dieses Amt übernimmt, muss in Zukunft ein vierwöchiges Praktikum in der Englisch - Fachgruppe machen. Und erst wenn diese betreffende Person die Grundprinzipien der Fachgruppe zutiefst verinnerlicht hat, dann wird das Amtszimmer geöffnet. Nicht auszudenken, wie schön, wie kreativ Schule sein könnte, wenn Schulleiter nur ganz normal träumen und ihre Visionen ganz frei verwirklichen könnten, denn daran hat es Gesamtschulen und speziell den Schulleitern in Kierspe nie gefehlt. Jede Quali würde überflüssig, die Landesregierung könnte sich das Geld sparen und wir hätten viel mehr Zeit für Schulentwicklung, die aus der Schule herauskommt. Vielleicht hätten wir dann auch mehr Zeit zum Gespräch und zum sammeln von Ideen. Einigen, die an dieser Schule gearbeitet haben, ist keine Zeit mehr geblieben, sie sind nicht mehr unter uns: Edith Kreikebaum, Hubert Peters, Friedhelm Klöting, Walter Flockenhaus, Christel Joksch, Werner Märtens, Jörg Raguse, Franziska Welsch, Jane Gatto, Michael Deibel, Ulrike Hartmann Schütte, Franz Peters und Sebastian Vermail. Sie alle leben nicht mehr. Sie haben hier engagiert gearbeitet, sie haben diese Schule mit geprägt und ihre Spuren hinterlassen. Wir sind ihnen zu Dank verpflichtet, auch an einem solchen Abend sollten wir an sie denken. Ich glaube, das ist die schönste Form von Dank.
Als ich im Sommer 1978, vor 31 Jahren also, wenige Tage vor Beginn meiner Referendarzeit zum ersten Mal an einem Sonntag morgen nach Kierspe fuhr, um mir die Schule und den Ort anzusehen, spielten sie auf WDR 2 mein Lieblingslied von der kürzlich verstorbenen Sängerin Mercedes Sosa. Der Titel lautete: „Solo le pido a dios“, übersetzt heißt das: „Nur das eine erbitte ich von Gott“. Ich lese nur 2 Zeilen aus diesem wunderbaren Lied vor:
Nur das Eine erbitte ich von Gott",
dass der Betrug mich nicht gleichgültig lässt,
falls ein treuloser Verräter an der gerechten Sache mehr erreicht als die Wenigen, und dass diese Wenigen nicht so leicht vergessen.
Nur das Eine erbitte ich von Gott",
dass die Zukunft mich nicht gleichgültig lässt,
und dass ich auch die nicht aufgebe, dass ich auch an die denke, die sich aufgemacht haben, weil sie anders leben wollen.
Irgendwie ist dieses Lied für mich zum Ohmen geworden, denn es beinhaltet das zentrale Motto dieser Schule. Denn bei allen Unterschieden, bei allen Spannungen, Konflikten und unterschiedlichen politischen und pädagogischen Positionen, eines war immer Konsens an dieser Schule: Das Engagement für die, die, warum auch immer, auf der anderen Seite der Gesellschaft stehen, für die wirtschaftlich und sozial Benachteiligten. Und gerade diese Schule war und ist es, um mit Mercedes Sosa zu sprechen, die sich für die einsetzt, die sich aufgemacht haben, weil sie anders leben wollen. Das kennzeichnete diese Schule vom ersten Tag an, an dem ich sie betreten habe und das ist, wenn auch in veränderter Form, bis heute so geblieben. Kolleginnen und Kollegen, die diesen Konsens nicht getragen haben, haben diese Schule meist sehr schnell verlassen.
Ein Wehrmutstropfen bleibt aber doch, das Kollegium, die Schüler und die Eltern, sie waren einmal sehr viel politischer. Verkörpert wurde dieses politische Engagement für mich von 2 Personen: da ist an erster Stelle unser ehemaliger Schulleiter Martin Koenen mit seinem Engagement für Nikaragua zu nennen, und an zweiter Stelle der liebe, aber immer unbequeme Kollege, Michael Fink, der hier in Kierspe zusammen mit Schülern die Kommunalpolitik richtig aufgemischt hat. Auch hier ist die Gesamtschule leider dem Mainstream gefolgt, das politische Engagement ist kaum noch vorhanden. Vielleicht schafft es ja die neue politische Landschaft, dass wir uns alle mal wieder auf die Beine machen und nicht mehr in Form von Wahlenthaltung Politik betreiben.
Ein letzter Satz noch, ich komme zum Schluss. Ich hoffe, ich habe heute keinen bei den Fotokollagen übersehen, ich hoffe, dass ich mit meinem Gespött keinen zu sehr verletzt habe. Sollte es doch der Fall sein, dann denken Sie daran, es waren ja nur die Ansichten eines Clowns.
Dankeschön