Sparkassen-Stiftung unterstützt zwei neue Projekte

Sparkassen-Stiftung unterstützt
zwei weitere Projekte der Gesamtschule

Die Jugendförderung ist für die Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil ihres gesellschaftlichen Engagements. Davon profitieren neben zahlreichen Vereinen und Organisationen, die aktive Jugendarbeit betreiben, in besonderem Maße auch die heimischen Schulen. Sparkassendirektor Wolfgang Opitz erklärt: „Wir fördern häufig Schulprojekte, die von den Schulen allein nicht zu stemmen wären. Denn nur wenn eine Einrichtung mehr zu bieten hat, als die reine Vermittlung von theoretischem Wissen und die Förderung eines sozialen Miteinanders, ist sie für Eltern und Schüler dauerhaft attraktiv.“

Die Stiftung der Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen hatte beispielsweise genau aus diesem Grund vor einigen Jahren einen Schüler- und Projektwettbewerb ins Leben gerufen, von dem viele Einrichtungen profitierten. Große Schulprojekte wie „The Musictrain starts again“, Powerschule oder Mitmachzirkus konnten so in den letzten Jahren verwirklicht werden.

In Kierspe gibt es seit langer Zeit eine sehr lebendige Partnerschaft zwischen Gesamtschule und der Sparkasse. Zahlreiche Maßnahmen sind bereits daraus entstanden. Im Jubiläumsjahr der Sparkasse unterstützt die Stiftung nun zwei weitere Projekte, die für die Gesamtschule von besonderer Bedeutung sind: Die Anschaffung eines schuleigenen CNC-Kompaktsystems sowie den Aufbau eines Selbstlernzentrums.

CNC-Kompaktsystem
Schulleiterin Monika Hahn betont: “Bislang war es mit einem hohen technischen wie zeitlichen Aufwand verbunden, wenn die von den Schülern angefertigten Baupläne aus dem Technikunterricht in die Tat umgesetzt werden sollten. Das ändert sich durch die neue Maschine, so dass wir ein realistischeres Bild von technischen Berufen vermitteln können.“ Das neue CNC-Kompaktsystem ermöglicht die Bearbeitung von Leiterbahnen, Kunststoffen und Holz. So werden zukünftig von den Schülern beispielsweise Schablonen gefräst, Platinen gebohrt oder Namensschilder graviert. Monika Hahn erklärt: „Es ist auch möglich, dass das neue System auch für andere Bereiche wie z.B. Naturwissenschaft oder Informatik, projektartig eingesetzt wird.“

Wolfgang Opitz fügt hinzu: „Eine wichtige Aufgabe der Schule ist es, die Schüler auf das spätere Leben vorzubereiten und Wissen praxisnah zu vermitteln. Deshalb kann es in vielerlei Hinsicht auch sinnvoll sein, wenn Schulen und heimische Unternehmen Verbindungsstellen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit suchen.“ Die Schulen und Schüler profitieren auf diese Weise vom Fachwissen der Unternehmen. Andererseits haben auch Unternehmen die Chance, das Interesse für bestimmte Berufsfelder zu wecken und Kontakte zu potentiellen Auszubildenden aufzubauen.

Wolfgang Opitz verdeutlicht: „Die Sparkasse stellt regelmäßig Praktikumsplätze für Schüler bereit. Einige unserer heutigen Auszubildenden haben in ihrer Schulzeit bereits ein Praktikum bei uns absolviert. Darüber hinaus haben wir die Gesamtschule in unserem Hause einen Langzeitpraktikumsplatz eingerichtet. Innerhalb von sechs Wochen sind die Teilnehmer jeweils einen Wochentag bei uns beschäftigt und lernen die verschiedenen Arbeitsbereiche eines modernen Finanzdienstleisters aus erster Hand kennen. Ähnlich erfolgt dies bei den heimischen Unternehmen gwk, Wolframm oder Goletz.“

Selbstlernzentrum
Eine weitere Unterstützungszusage seitens der Sparkassenstiftung erhielt die Gesamtschule für die Errichtung eines Selbstlernzentrums für die Oberstufe. Monika Hahn erläutert: „Die Schüler erhalten hier die Möglichkeit, Unterrichtsinhalte selbständig zu wiederholen und zu vertiefen.“ Dazu hat die Gesamtschule einen Raum mit 6 PCs ausgerüstet, die vor einiger Zeit ebenfalls von der Sparkasse zur Verfügung gestellt wurden. Diese PCs sind mit dem Internet verbunden, so dass die Schüler auf unzählige weitere Informationen zugreifen können . Monika Hahn erklärt: “Neben den rein inhaltlichen Aspekten dient das Selbstlernzentrum daher insbesondere der methodischen Vorbereitung auf ein späteres Studium. Die Schüler erlernen hier, Informationen gezielt abzurufen und zu hinterfragen.“

Die Sparkassenstiftung ermöglicht nun die Anschaffung der Lizenzen für Internetzugang und entsprechender Lernsoftware für die Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften. Wolfgang Opitz verdeutlicht: „Es würde keinen Sinn ergeben, wenn die Schule nur ein paar Internet-Zugänge bereitstellen würde. Erst mit der entsprechenden Lernsoftware wird ein solches Lernzentrum komplett. Wir freuen uns, dass die Gesamtschule mit solchen Angeboten ihr Profil weiter schärft und den Schülern die zeitgemäßen Möglichkeiten einräumt, sich in der heutigen Zeit optimal zu orientieren und zurecht zu finden.“